Das Chi

Chi im Feng Shui

Das Chi wird als Energie, im Sinne von Lebens-Energie oder Lebens-Atem verstanden. Alles was das Lebendige ausmacht: im Wind, im Wasser, in den Pflanzen, in den Tieren und auch im Menschen.

Wenn das Chi nicht mehr überall hinfließen kann, also Blockaden vorhanden sind, entsteht ein Ungleichgewicht, ein Zuviel oder Zuwenig. Das äußert sich beim Menschen durch Unwohlsein und Krankheit. Für die Umgebung, den Wohnraum, die Städte und die Landschaft gilt das ebenso. Das Chi fließt natürlicherweise langsam, sanft und wellenförmig.

Wird das Chi gestört oder behindert, entsteht sogenanntes Sha. Es ist beschleunigtes oder stagnierendes Chi. In übervollen oder unordentlichen Räumen entsteht stagnierendes Sha (Garderoben mit Bergen von Schuhen und Jacken, zugestellte Bereiche oder übervolle Schreibtische etc.).

Im Gegensatz dazu entsteht durch sehr gerade Räume oder Strukturen das beschleunigte Sha (zum Beispiel durch lange gerade Flure, Zufahrtswege, Deckenbalken etc.).